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Rentenversicherung

Dienstag, den 7. April 2009

Nach Abschluss einer Rentenversicherung, werden Monat für Monat bestimmte Beiträgt in die Versicherung eingezahlt. Im Rentenalter hingegen erhält der Versicherte zu vereinbarten Terminen seine Rente oder kann eine einmalige Kapitalabfindung in Anspruch nehmen. Des Weiteren weist die Rentenversicherung in erster Linie zwei Varianten auf.

Bei der so genannten sofortbeginnenden Rentenversicherung, wie der Name schon verrät, ist der Antragssteller verpflichtet, einen großen Geldbetrag von beispielsweise 25000 Euro in die Rentenkasse einzahlen. Dementsprechend beginnt auch die lebenslange Rente sofort an zu laufen.

Bei der so genannten aufgeschlossenen Versicherung hingegen werden die Beiträge über Jahre verteilt. Diese Laufzeit kann auch unter den Bezeichnungen Aufschub- oder Ansparphase vorgefunden werden. Aber schon im Voraus entscheidet sich der Versicherte für eine der beiden Varianten. Hierbei weist die einmalige Kapitalabfindung die Grundzüge einer Lebensversicherung auf, da auch bei dieser Versicherungsform einmalige Zahlungen erfolgen.

Weiterhin offerieren Versicherer das Angebot einer Mindestverzinsung der Sparanteile. Diese Zinsen belaufen sich je nach Anbieter bei ungefähr 3,25 Prozent. Zudem kommt auch die so genannte Überschussbeteiligung hinzu, welche wiederum eine Verzinsung von ungefähr 6 Prozent hat. Aber was sollte beim Abschluss einer Rentenversicherung berücksichtigt werden? Welche Kriterien und Aspekte dürfen nicht vernachlässigt werden? In erster Linie lohnt sich ein Vergleich der zahlreichen Versicherer, um unnötige Kosten zu vermeiden. Aber auch ein Vergleich mit anderen Geldanlagen sollte in Betracht gezogen werden, wobei in diesem Fall Kriterien, wie beispielsweise Steuerfreiheit oder auch steuerliche Absetzbarkeit, beachtet werden sollten. Aber ist eine vorzeitige Auflösung der Renteversicherung möglich? Hierbei muss vor allem zwischen der gesetzlichen und privaten Altersvorsorge unterschieden werden. Während die Auflösung der privaten Rentenversicherung möglich ist, gilt dies nicht für die gesetzliche Rentenversicherung, welche zudem der Sozialversicherung angehört.

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